Wildbad Wald

Mit über 90 % Waldanteil sind die Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung in Bad Wildbad begrenzt. Die Stadt setzt auf Energieeffizienz, Wasser- und Windkraft und das Potential der heißen Thermalquellen

Nach der Atomkatastrophe in Japan im Jahr 2011 wurde der Atomausstieg Deutschlands vorgezogen. Die Stadt hatte deshalb ein Konzept vorgelegt, wie Bad Wildbad zu 100 % regenerativ versorgt werden könnte. Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass dies ein steiniger Weg sein wird. Aktuell wurde der Teilflächennutzungsplan Windkraft erstellt, der für den Bereich Kälbling ca. 3-4 Anlagen vorsieht. Zwei private Wasserkraftanlagen im Bereich Lautenhof und Schleifmühle wurden ermöglicht, eine dritte an der Engen Brücke in Calmbach in Aussicht gestellt. Die Stadtwerke planen im Bereich der Firma Berthold eine eigene Wasserkraftanlage. Pellets-Heizungen wurden im Infozentrum Kaltenbronn, im neuen Feuerwehrhaus und im neuen U3 Kindergarten eingebaut. Mit der Energiekarawane widmeten wir uns der energetischen Verbesserung der Bausubstanz. Beim Staatsbad setzten wir uns für einen erhöhten regenerativen Anteil im Fernwärmenetz ein. Nächstes Projekt wird im Herbst 2014 die „Nachhaltige Stadt“ sein, die wir gemeinsam mit unseren Stadtwerken und der EmBW umsetzen werden.