Nach
monatelangen Verhandlungen steht das
Ergebnis nun fest: gemäß dem von Stadt
und Land beauftragten Tourismusgutachten
wird die Stadt die Abteilungen Kurpark,
Veranstaltungen und Kurtaxe vom
Staatsbad des Landes übernehmen.
Insgesamt werden 17 Mitarbeiter vom
Staatsbad zur Stadt wechseln. Die Stadt
erhält dafür vom Land einen jährlichen
Ausgleichsbetrag, der von einem
unabhängigen Wirtschaftsprüfer
festgelegt wurde. Die Stadt hat durch
Synergieeffekte zwar eine
Effizienzrendite zu erwirtschaften, doch
der Betrag wird dynamisiert, das
bedeutet Preissteigerungen bei den
Sachkosten und tarifliche
Personalkostenerhöhungen werden
erstattet. Die beiden Bäder verbleiben
beim Land. Dieses "Jahrhundertprojekt"
gaben Finanzminister Willi Stächele und
Bürgermeister Klaus Mack am 25. Februar
2011 im Wildbader Rathaus bekannt. Die
Stadt plant, ihre bestehende Touristik
GmbH und die Sparten des Staatsbades zu
verschmelzen und zum 01.01.2012 mit
einer neuen Bad Wildbad Tourismus GmbH
an den Markt zu gehen.


