Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel empfängt Bundestagskandidat Klaus Mack in Berlin

Foto: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel empfängt Klaus Mack im Bundesministerium für Ernährung und Ländlichen Raum in Berlin. 

1,5 Milliarden Euro für den Deutschen Wald
Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel empfängt den CDU-Bundestagskandidaten Klaus Mack in Berlin
Berlin. Vor dem Brandenburger Tor versammelten sich mehrere hundert Landwirte, um mit ihren Traktoren zu demonstrieren. Hautnah erfuhr CDU-Bundestagskandidat Klaus Mack die Vielfältigkeit der Themen in der Hauptstadt. Draußen ging es zwar um die Auswirkungen des Insektenschutzprogramms auf die Landwirte. Doch im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum stand ebenfalls die Land- und Forstwirtschaft im Fokus. Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel erläuterte dem Bundestagskandidaten die Hilfen des Bundes zur Beseitigung klimabedingter Waldschäden.
Der Nordschwarzwald gilt als eine der waldreichsten Regionen Deutschlands. Die Zukunft des Waldes ist daher insbesondere für die Landkreise Calw und Freudenstadt von größter Bedeutung. Der Wald erfüllt neben der wirtschaftlichen Wertschöpfung eine touristische Aufgabe und dient als Erholungsraum für die Bevölkerung. Die kürzlich von Bundeswaldministerin Julia Klöckner vorgelegte Waldzustandserhebung lässt daher sämtliche Alarmglocken läuten. Die vergangenen drei Dürrejahre, der massive Borkenkäferbefall, Stürme und Waldbrände haben dem Wald massiven Schaden zugefügt. „Unser Wald ist bedroht“, sagt Klaus Mack. Wer draußen unterwegs sei, könne die Schäden deutlich sehen. „Das Ministerium hat deshalb früh und entschlossen gehandelt“, sagt Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel. Mit dem größten Unterstützungsprogramm der Geschichte werden 1,5 Milliarden Euro bereit gestellt. Damit werde den Waldbesitzern und Forstwirten effektiv und unkompliziert geholfen. Der Bund stelle rund 800 Millionen Euro zur Beseitigung klimabedingter Waldschäden, zur Wiederaufforstung und zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel bereit. Rund 700 Millionen Euro an Bundesmitteln wurden zudem im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung vorgesehen: „Davon fließen 500 Millionen Euro in die Bundeswaldprämie. Das ist Geld, das direkt vor Ort bei den Betroffenen ankommt“, berichtet Fuchtel. Damit wolle man insbesondere die Forstbetriebe unterstützen, die in ihrer Existenz bedroht sind. Klaus Mack kündigte an, sich auch in Zukunft für die Belange der Waldbesitzer einzusetzen: „Der Schwarzwald ist unsere Lebensgrundlage. Ihn zu schützen, muss unsere oberste Pflicht sein“. #mackauftour