Klaus Mack, Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat spricht mit Thorsten Frei, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Klaus Mack, Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat und Thorsten Frei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Berlin/Bad Wildbad. „Wir wollen bestmögliche Voraussetzungen für die Menschen schaffen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Thorsten Frei. Dies sei für ihn Motivation, sich politisch zu engagieren. Im Gespräch mit dem Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat im Wahlkreis Calw/Freudenstadt, Klaus Mack waren insbesondere die Staatsfinanzen ein Thema: „Viele Menschen treibt die Sorge um, ob wir die coronabedingten Schulden je zurückzahlen können“, gibt Mack zu bedenken. Doch auch Themen im Bereich der Inneren Sicherheit, Europas, und der Außen- und Sicherheitspolitik standen auf der Tagesordnung.

Thorsten Frei arbeitete in seinen beruflichen Anfangsjahren als Regierungsrat im Stuttgarter Staatsministerium. Vor seinem Einzug in den Deutschen Bundestag war er Oberbürgermeister der Stadt Donaueschingen. Die Kommunalpolitik und der Einsatz für den Ländlichen Raum verbinden Frei und Mack seit Jahren.

Klaus Mack gab zu bedenken, dass die coronabedingte Staatsverschuldung, immer wieder Thema in seinen Gesprächen sei. „Geordnete Finanzen sind der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und dauerhaftem Wohlstand. Zwischen 2014 und 2019 gelang es 5 Jahre in Folge, einen Bundeshaushalt ohne neue Schulden zu beschließen“, erläutert Frei. Dies habe der Bundesregierung ermöglicht, jetzt mit kraftvollen Konjunkturprogrammen ein Zusammenbrechen der Wirtschaft zu verhindern. 217 Milliarden Euro neue Schulden mussten zwar aufgenommen werden. Allerdings verbunden mit einem klaren Rückzahlungsplan. „Während sich die Verschuldung 2010, im Jahr der Finanzkrise, auf 81 % des Bruttoinlandsproduktes belief, erreichte man vor der Krise unter 60 %“. Thorsten Frei ist davon überzeugt, dass die Hilfsprogramme der einzig richtige Weg waren, um das Land bestmöglich aus der Krise zu führen.

„Als Land dürfen wir uns dem Terror nicht beugen und wir müssen uns gegenüber unliebsamem Einfluss von außen wappnen“, sagt Thorsten Frei im Blick auf die innere Sicherheit. Er setze sich für mehr Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland ein: „Wir brauchen mehr Personal und eine moderne Ausrüstung bei den Sicherheitsbehörden“. Datenauswertungen und Videoüberwachungen müssen ausgeweitet werden.

„Die Europäische Union ist das größte Friedensprojekt der Welt“, ist Klaus Mack überzeugt. Insbesondere uns Deutschen habe die EU großen wirtschaftlichen Erfolg beschert. Frei ergänzt: „Klar ist aber auch, dass die europakritischen Stimmen angesichts unzähliger Krisen, die von außen und im Innern auf das Gefüge der Union wirken, an Gewicht gewinnen und die EU ihre Strahlkraft teilweise verloren hat“. Deshalb solle sich die EU-Kommission künftig auf wesentliche Kernfelder konzentrieren und nicht versuchen, alle Lebensbereiche regeln zu wollen. „Die Asylpolitik, der gemeinsame Grenzschutz sowie die Außen- und Verteidigungspolitik sind Bereiche, auf denen wir gemeinschaftlich handeln sollten“, sind beide überzeugt. Deutschland setze sich international für Frieden und die Beilegung von Konflikten ein. „Allerdings müssen wir selbst mehr für die Stärkung unserer Bündnisse tun und können uns nicht blind auf unsere Partner verlassen“, sagt Thorsten Frei. Deshalb sollte Deutschland einen Wachstumspfad bei den Verteidigungsausgaben hin zum 2-Prozent-Ziel der NATO einschlagen.
Außenpolitisch sei es wichtig, sich zur Förderung wirtschaftlicher Interessen einzusetzen „Als exportorientierte Wirtschaftsnation sind wir auf freien Handel, freie Handelswege und den Zugang zu Absatzmärkten und Rohstoffen angewiesen“, sagt Frei. Mack ergänzt: „Wir müssen den Menschen wieder erklären, wo unser Wohlstand herkommt“.