Klaus Mack, Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat, will bessere Rahmenbedingungen für die regionale Wirtschaft 


Foto: Besuch bei Florian F. und Gerhard Dingler in Haiterbach bei der Firma MEVA Schalungs-Systeme GmbH.

Haiterbach. Die wirtschaftliche Situation in der Region ist durchaus ernst und eine Herausforderung für Unternehmen und Verantwortungsträger. Der Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat, Klaus Mack hat verschiedene Wirtschaftsführer und Institutionen in der Region besucht, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen, unlängst Florian F. und Gerhard Dingler von der Firma MEVA Schalungs-Systeme GmbH in Haiterbach.

Beeindruckt zeigte sich Mack von der Innovationsfreudigkeit der Unternehmen in der Gesamtregion Calw/Freudenstadt. Sorge bereitet der Einbruch des Exports. Durch die Branchenstruktur sind die Betriebe von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überdurchschnittlich betroffen. Bei einem vergleichsweise stabilem Arbeitsmarkt und geringer Arbeitslosenquote besteht eine überdurchschnittliche Anzahl von angezeigter Kurzarbeit. Entscheidend wird sein, wohin diese Übergangslösungen führen.

Die mittelständisch geprägten, oft familiengeführte Unternehmen, haben heute aber auch eine deutlich bessere Eigenkapitalquote als in der Finanzkrise vor zehn Jahren und werden Durststrecken besser durchhalten können, sagt die Sparkasse Pforzheim/Calw. Bei seinen Gesprächen sieht Klaus Mack die Anpassungs- und Wandlungsfähig gefordert. „Diese ist in der Region aber auch sehr ausgeprägt“, stellt der Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat fest. „Die Unterstützungs- und Konjunkturprogramme haben eine historische Dimension und werden ihre Wirkung entfalten.“ Tatkraft, Erfindergeist, Kreativität und Innovationskraft der hier lebenden Menschen werden dazu beitragen, gut aus der Krise zukommen, ist sich Mack sicher.

Laut der Wirtschaftsfördergesellschaft Nordschwarzwald erhöht die Transformation im Automotive-Bereich den Druck auf Hersteller und Zulieferer. Deshalb sind Unternehmen sehr bewusst dabei, sich weitere Standbeine zu suchen, z.B. in der Medizintechnik. Die Digitalisierung und künstliche Intelligenz solle dabei helfen, Geschäftsmodelle anzupassen und neue zu entwickeln.

Klaus Mack bezieht sich auf die Entwicklungsstrategie 2030+, die die IHK Nordschwarzwald der Regionalverband und die WFG im letzten Jahr gemeinsam erarbeitet haben: Demnach muss die Schnittstelle Wissenschaft und Wirtschaft besser ausgebaut werden. Mack sieht die Idee eines dezentralen Forschungszentrums in Verbindung mit dem Campus Horb, dem Campus Freudenstadt und der Hochschule Pforzheim als richtungsweisendes Projekt, das er als Abgeordneter unterstützen würde. „Wir brauchen aber auch die Bereitschaft neue Gewerbeflächen zu schaffen, um Firmenerweiterungen und Neuansiedlungen zu ermöglichen“. Der Druck von außen ist durchaus da. Das bestätigen mir insbesondere die Kollegen aus den östlichen Teilen der beiden Landkreise“, sagt Mack.

Mut machte ihm der Firmenbesuch bei MEVA: „Diese Zeit braucht vor allem Optimismus, keine Schwarzseher und Weltuntergangsbeschwörer“. Diesen Optimismus habe er bei Florian F. und Gerhard Dingler spüren dürfen. So lieferte MEVA aus Haiterbach die komplette Deckenschalung für das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa in Dubai mit über 800 Metern Höhe und 153 Stockwerken. Höchste Innovation also – vom Schwarzwald direkt in die Vereinigten Arabischen Emirate. #MackaufTour