Familientradition in 12. Generation

Foto: von links: CDU-Stadtverbandsvorsitzender Carl Christian Hirsch, CDU-Bundestagskandidat Klaus Mack und Eberhard Haizmann

Nagold-Hochdorf. Seit 1654 gibt es die Hochdorfer Kronenbrauerei, dort wird Nachhaltigkeit großgeschrieben, vom eigenen Hopfengarten bis zur 100-prozentigen regenerativen Energieversorgung. Eberhard Haizmann führt den CDU-Bundestagskandidaten Klaus Mack und den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Carl Christian Hirsch durch seine Brauerei und erzählt dabei von den Sorgen und Nöten des Lockdowns, aber auch von Zuversicht und unternehmerischem Engagement.

„Keine Feste, geschlossene Gaststätten und Biergärten“, die Pandemie macht auch der Hochdorfer Kronenbrauerei zu schaffen. „Der Fassbierverkauf ist nahezu null, wir produzieren und verkaufen in den letzten Wochen fast ausschließlich Flaschenbier“, berichtet Haizmann. Im März ging es wieder spürbar aufwärts. Das liege vor allem an neuen Produkten, wie dem Kronenbräu Hell und dem Kronenbräu Kellergold. „Man muss den Markt beobachten. die Trinkgewohnheiten ändern sich“, sagt Haizmann und verweist auf sein erfolgreichstes Produkt, das „Natur-Radler“. Die gesamte Brauerei ist vom Sudhaus bis zur Flaschenabfüllung hochmodern. „Das Thema Nachhaltigkeit und regionale Rohstoffe ist bei uns eine durchgängige Philosophie“ sagt Haizmann. Die Produktion erfolge CO2-neutral und seit kurzem ist die Hochdorfer Kronenbrauerei als klimaneutrales Unternehmen zertifiziert, d.h. neben der klimaneutralen Produktion, wird die gesamte Lieferkette bis zum Endkunden kompensiert. Alle Zutaten kommen aus der Region. Landwirte aus den Nachbarortschaften bauen für Hochdorfer das Braugetreide an. Diese Landwirte erhalten faire Preise, im Gegenzug verpflichten sie sich auf Glyphosat und Wachstumsregler zu verzichten und Blühstreifen und Lerchenfenster anzulegen. Stolz ist Haizmann auch auf seinen eigenen Hopfengarten: „Es gibt deutschlandweit nur zwei Brauereien, die ihren Hopfen zu 100 % selbst anbauen“. Viel Arbeit sei das, aber die zahle sich aus. 

„Mit regionalen Bieren werden Arbeitsplätze am Ort gesichert, und kurze Transportwege reduzieren den Verkehr und schonen die Umwelt “ sagt Haizmann. Als in den 1990er Jahren viele kleine Brauereien den sogenannten Fernsehbieren zum Opfer fielen, besann sich Hochdorfer auf seine eigenen Stärken – konsequente Ausrichtung auf die Region und auf Nachhaltigkeit. Heute steht das Unternehmen mit einer modernen Produktion und innovativen Bieren bestens da. „Ich führe das Familienunternehmen in 11. Generation, auch die 12. ist schon im Unternehmen tätig“, berichtet Eberhard Haizmann stolz.

Klaus Mack fragt, wie es dem Unternehmen in der Pandemie gehe. In einem Brandbrief hatten sich ca. 300 Brauereien an die Bundespolitik gewandt. Haizmann berichtet, dass die Wirtschaftshilfen teilweise angekommen sind, aber dies mit hohen bürokratischen Hürden verbunden war. „Da müssen wir besser werden“. Mack nimmt auch mit, dass das Thema Klimaschutz für Eberhard Haizmann eine sehr hohe Priorität hat. Der Klimaschutz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich alle politischen Ebenen stellen müssen. „Die CDU hat das unter dem Titel ´Bewahrung der Schöpfung´ auf ihrer Agenda“. #mackauftour