Klaus Mack, Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat informiert sich über die neuesten Diesel-Plug-In-Hybride

So kommt Elektromobilität in den Alltag: Klaus Mack, Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat und Ernst-Jürgen Wackenhut im Gespräch vor einem Mercedes Plug-In-Hybrid GLC 300 de 4MATIC

Nagold. Über die Anforderungen an eine moderne Mobilität tauschten sich Ernst-Jürgen Wackenhut und der Bewerber um das CDU-Bundestagsmandat, Bürgermeister Klaus Mack aus Bad Wildbad aus. Der geschäftsführende Gesellschafter der Mercedes-Niederlassungen in Nagold, Calw, Herrenberg, Rastatt, Gaggenau und Baden-Baden berichtete von einer steigenden Nachfrage nach PKW deutlich über dem Vorjahresniveau und das trotz Corona. Diesel-Plug-In-Hybrid Modelle seien besonders gefragt. Mack machte sich ein Bild von der Zukunft der Elektromobilität.

Die Elektromobilität ist bei Mercedes ein großes Thema: „Wir haben unser gesamtes Angebot neu aufgestellt“, sagt Ernst-Jürgen Wackenhut. Klaus Mack ist indes begeistert von den Innovationen im Hybrid Bereich. Die Kombination aus sparsamem und sauberem Dieselmotor und effizientem Elektroantrieb sei überzeugend, was Flexibilität, Reichweite und Betriebskosten betrifft. „Diesel-Plug-In-Hybride bietet außer Mercedes kein anderer Hersteller an“, berichtet Wackenhut stolz. Rein elektrische Antriebe würden die Kunden eher im rein urbanen Umfeld, aber nicht im Langstreckeneinsatz sehen. Ein vollelektrischer LKW sei im Kundenkreis in Erprobung.

Das Konjunkturpaket habe sicherlich einen gewissen Einfluss auf die gestiegene Nachfrage, da die Fördermittel sehr hoch seien. Ganz klar habe sich das Nachfrageverhalten nach E-Mobilen verändert, meint Wackenhut. Im Auftragseingang könne man bei Mercedes 60 Prozent Pflug-In-Hybride und E-Fahrzeuge, sowie je 20 Prozent Diesel- und Benziner-Modelle verzeichnen, wobei die Nachfrage nach Hybriden, die Nachfrage nach elektrischen Antrieben deutlich übersteige. Mack und Wackenhut sind sich daher einig: „Unsere hocheffizienten Dieselmotoren darf man nicht verteufeln, sondern sollte sie innovativ mit der Elektromobilität kombinieren“. Wackenhut zeigte Mack einen GLC 300 de 4MATIC, der nur noch 1,9 Liter pro 100 Kilometer verbrauche und 51 Kilometer elektrische Reichweite habe. Der Hybrid fährt in der Stadt elektrisch, auf Langstrecke kommt der Dieselmotor zum Einsatz.

Als Aufgabe an die Bundespolitik gab er Klaus Mack mit auf den Weg, dass die Ladeinfrastruktur weiter nachhaltig gefördert und ausgebaut werden müsse. Die Klimaverbesserung sollte – neben einer Stütze der Wirtschaft – das ernannte Ziel sein. Insofern hätte sich Ernst-Jürgen Wackenhut gewünscht, dass neben elektrischen und teilelektrischen Antrieben auch saubere Verbrennungsmotoren sowie gebrauchte Elektrofahrzeuge gefördert werden. Er könne aktuell nicht nachvollziehen, warum z.B. die sauberste Dieseltechnologie von Fördermaßnahmen ausgeschlossen wird. Die Zukunft des Autohandels sieht Wackenhut indes positiv. Trotz Digitalisierung und möglicher Ausweitung des Onlineverkauf habe man sich entschlossen, massiv in die Standorte der Region zu investieren. „Das moderne Autohaus hat eine sichere Zukunft“, ist sich Wackenhut sicher und wünscht Klaus Mack viel Erfolg: „Wir würden uns freuen, mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen“.