Klaus Mack besucht „Maschinenbau Valley in Freudenstadt“

Stefan Bogenrieder, Geschäftsführer des Campus Schwarzwald in Freudenstadt und Julian Osswald, Oberbürgermeister in Freudenstadt erläutern dem CDU-Bundestagskandidaten Klaus Mack Zukunftsprojekte im Campus.

Freudenstadt. Wer Visionen beherzt verfolgt, kann Großes voranbringen. In Freudenstadt ist mit dem Campus Schwarzwald ein Zentrum für Lehre, Forschung und Technologietransfer des Maschinenbaus und der produzierenden Industrie entstanden. Durch die Initiative der regionalen Unternehmen, dem Landkreis, der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald und dem engagierten Vorantreiben der Stadt Freudenstadt ist eine beeindruckende Innovationsplattform zur Vernetzung der Region geworden.

„Am Anfang stand hier ein leerstehendes Gebäude der EnBW“, erinnert sich Oberbürgermeister Julian Osswald. Er ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Campus Schwarzwald, Stefan Bogenrieder, den CDU-Bundestagskandidaten Klaus Mack zu empfangen und ihm die Räumlichkeiten zu zeigen: „Am Anfang konnte sich das Projekt an der Stelle niemand so richtig vorstellen“, sagt der Oberbürgermeister. Heute zeige sich, dass die Anbindung an den Bahnhof und mögliche Erweiterungsflächen genau das richtige Umfeld bilden.

„Aufgrund der Pandemie sehen wir aktuell wenige Studierende“, bedauert Bogenrieder. Durch den Lockdown musste der Studienbetrieb stark eingeschränkt werden. Den Hauptvorteil des Campus sieht er in der Vernetzung. Die Unternehmen rückten näher an die universitäre Lehre, die Studierende näher an Firmen in der Region: „Viele sind überrascht, welche Weltmarktführer hier ansässig sind“. Bogenrieder sieht damit Chancen, dem Fachkräftemangel in der Region zu begegnen. Die Firmen wiederum erhielten Zugang zu universitär ausgebildeten Menschen.

Beim Rundgang zeigte sich Klaus Mack besonders begeistert von der digital gesteuerten Fabrik der Zukunft. Bogenrieder erläutert den Testaufbau „Ultraeffizienzfabrik durch Digitalisierung“ in der lichtdurchfluteten Halle.

Man untersuche nachhaltige und effiziente Maßnahmen, um Produktionen im Hinblick auf Ressourcenverbrauch und Emissionen noch besser zu machen. „Der Campus macht Zukunft sichtbar“, sagt Mack, der sich auch als Vorsitzender des Regionalverbands Nordschwarzwald für Forschung und Entwicklung in der Region einsetzt. 

In naher Zukunft soll an neuen Herstellungsmethoden für Wasserstoff geforscht werden. Bogenrieder und Osswald sehen darin ein Zukunftsthema für die Region. Die waldreiche Region kann bei der Erzeugung von grünem Wasserstoff auf Basis biogener Rohstoffe wie Holz eine ganz entscheidende Rolle spielen. Klaus Mack sicherte zu, sich für die Umsetzung stark zu machen. „Wir müssen die Region zur innovativen Klimaschutzregion ausbauen“. Dazu könne der Campus einen großen Beitrag leisten. #mackauftour